Es ist Anfang Februar 2025 – und damit feiert unser Neujahrsvorsatz „mehr Sport, gesündere Ernährung, endlich fit werden“ nun seinen einmonatigen Geburtstag! Oder vielleicht doch eher seinen frühen Ruhestand? Falls Sie sich gerade ertappt fühlen: Keine Sorge, Sie sind nicht allein. Die Anfangseuphorie hält oft nur ein paar Wochen, dann kommt der Alltag dazwischen – und mit ihm die alten Gewohnheiten.
Ich kenne das nur zu gut. In meinem Fall war der Plan, beim Gassi-Gehen mit den Hunden zu joggen, anstatt gemütlich spazieren zu gehen. Die Realität? Sagen wir es so... die Hunde sind gelaufen, ja – beim Stöckchenholen. Genau das ist das Problem mit Neujahrsvorsätzen. Die anfängliche Motivation ist groß, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem der innere Schweinehund gewinnt. Doch woran liegt das – und vor allem: Was kann helfen, dranzubleiben?
Warum fällt es so schwer, dran zu bleiben?
Häufig liegt es an falschen Erwartungen. Wer nach zwei Wochen Training noch keine sichtbaren Bauchmuskeln hat, ist frustriert. Dazu kommt, dass viele sich zu viel vornehmen: Von null Sport auf fünf Trainingseinheiten pro Woche oder von Pizza-Liebhaber zu Hardcore-Grünkohl-Smoothie. Plötzlich fünfmal pro Woche Sport, Verzicht auf alles, was schmeckt – und dann wundert man sich, warum das nicht lange gutgeht. Das Ergebnis ist meistens das Gleiche: Erst sinkt die Motivation, dann wird das Fitnessprogramm immer seltener, und irgendwann ist man wieder da, wo man angefangen hat.
Wie bleibt man also langfristig dran?
1. Kleine, realistische Ziele setzen
Anstatt sich vorzunehmen, in drei Monaten zehn Kilo abzunehmen oder in Rekordzeit fit zu werden, sind kleine Etappenziele sinnvoller. Zum Beispiel dreimal pro Woche 20 Minuten Bewegung – ob das ein Spaziergang oder ein Workout ist, bleibt Ihnen überlassen. Hauptsache, es passt zu Ihrem Alltag.
2. Etwas finden, das Spaß macht
Nicht jeder fühlt sich im Fitnessstudio wohl. Wer lieber tanzt, schwimmt oder wandert, sollte genau das tun. Denn nur wer Freude an der Bewegung hat, bleibt langfristig dabei.
3. Feste Termine einplanen
Sport sollte nicht „irgendwann“ stattfinden, sondern fest im Kalender stehen – genau wie ein wichtiger Termin. Und den sagt man schließlich auch nicht einfach ab.
4. Sich selbst belohnen
Nach ein paar Wochen Disziplin darf man sich auch mal etwas gönnen: ein neues Sport-Outfit, eine Massage oder einfach einen entspannten Abend. Positive Verstärkung hilft, dranzubleiben.
5. Unterstützung holen
Ob Trainingspartner, Personal Trainer oder eine Gruppe Gleichgesinnter – gemeinsam ist die Motivation oft größer. Man fühlt sich verpflichtet, durchzuhalten, und das hilft ungemein.
Wie kann die ästhetische Medizin beim Dranbleiben helfen?
Neben Sport und Ernährung gibt es manchmal kleine Problemzonen, die sich hartnäckig halten – ganz egal, wie diszipliniert man ist. Genau hier kann die ästhetische Medizin unterstützend wirken.
Ein Beispiel ist die Injektionslipolyse, besser bekannt als „Fett-weg-Spritze“. Sie hilft, gezielt kleine Fettdepots zu reduzieren, die sich durch Training und gesunde Ernährung allein nicht in den Griff bekommen lassen – etwa am Doppelkinn, an den Hüften oder den Oberarmen. Sie ersetzt keinen Sport, aber sie kann dabei helfen, sichtbare Fortschritte zu erzielen. Und genau diese sichtbaren Erfolge sind oft der Motivationsschub, den es braucht, um weiterzumachen.
Fit bleiben – aber bitte ohne Druck
Bei aller Disziplin sollte man nicht vergessen, dass es beim Fitwerden nicht nur um das Äußere geht, sondern vor allem darum, sich wohlzufühlen. Rückschläge sind normal – und wenn das Rudergerät im Home-Gym mal wieder mehr Deko als Sportgerät ist, dann ist das eben so.
Wenn Sie sich auf Ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden unterstützen lassen möchten, beraten wir Sie gerne bei MY BTX MEDICAL BEAUTY Kastellaun. Wir finden gemeinsam heraus, welche Behandlungen Ihnen helfen können, Ihr Ziel zu erreichen – ganz ohne unrealistische Erwartungen, sondern mit nachhaltigen Ergebnissen.